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Für Berufsgeheimnisträger

KI für Berufsgeheimnisträger: sicher trotz Schweigepflicht.

Ärzte, Anwälte, Steuerberater und andere schweigepflichtige Berufe dürfen KI nutzen, wenn der Anbieter die Anforderungen von § 203 StGB erfüllt. innoGPT ist genau dafür gebaut: EU-Hosting, kein Modelltraining und Verträge, die deine Schweigepflicht absichern.

Made in GermanyISO 27001Hosted in EUDSGVO-konform
Schweigepflicht

Für wen § 203 StGB gilt.

Der Katalog in § 203 Abs. 1 StGB umfasst deutlich mehr Berufe als nur Ärzte und Anwälte. Wer hier gelistet ist, macht sich bei unbefugtem Offenbaren anvertrauter Geheimnisse strafbar.

  • Ärzte & Heilberufe

    Ärzte, Zahnärzte, Apotheker, Psychotherapeuten und Angehörige anderer Heilberufe mit staatlich geregelter Ausbildung.

  • Rechtsanwälte & Notare

    Rechtsanwälte, Patentanwälte, Notare und Verteidiger. Die Schweigepflicht erstreckt sich auch auf das Kanzleipersonal.

  • Steuerberater & Wirtschaftsprüfer

    Steuerberater, Steuerbevollmächtigte, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer.

  • Psychologen & Beratungsstellen

    Berufspsychologen sowie Ehe-, Familien-, Erziehungs-, Jugend- und Suchtberater anerkannter Stellen.

  • Soziale Arbeit

    Staatlich anerkannte Sozialarbeiter und Sozialpädagogen.

  • Private Versicherer

    Angehörige privater Kranken-, Unfall- und Lebensversicherungen sowie privatärztlicher Verrechnungsstellen.

Die Rechtslage

Was § 203 StGB regelt.

Vier Punkte, die jeder Berufsgeheimnisträger kennen sollte, bevor er ein KI-Tool einsetzt.

  • Das Schutzgut

    Geschützt sind fremde Geheimnisse, die im Rahmen des Berufs anvertraut oder bekannt wurden: Patientendaten, Mandatsinterna, Steuerunterlagen, Versicherungsdaten.

  • Die Strafe

    Unbefugtes Offenbaren wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe bestraft. Bei Handeln gegen Entgelt oder in Bereicherungsabsicht bis zu zwei Jahren.

  • Die Öffnung (Abs. 3)

    Seit der Reform 2017 dürfen „sonstige mitwirkende Personen“, etwa IT-, Cloud- und KI-Dienstleister, eingebunden werden, soweit das für deren Leistung erforderlich ist.

  • Die Pflicht (Abs. 4)

    Der Berufsgeheimnisträger muss die mitwirkende Person zur Geheimhaltung verpflichten. Unterlässt er das und wird ein Geheimnis offenbart, macht er sich selbst strafbar.

Berufsrecht nicht vergessen

Neben § 203 StGB gelten je nach Beruf zusätzliche Regeln: § 43e BRAO für Rechtsanwälte, § 62a StBerG für Steuerberater sowie das ärztliche Berufsrecht. Sie verlangen im Kern dasselbe: sorgfältige Auswahl des Dienstleisters, Verpflichtung zur Verschwiegenheit und klare vertragliche Grundlagen.

Schatten-KI

Das eigentliche Risiko heißt Schatten-KI.

Dein Team nutzt KI längst. Die Frage ist nur, ob kontrolliert oder unkontrolliert.

  • Private KI-Accounts im Arbeitsalltag

    Mitarbeitende kopieren Mandats- oder Patientendaten in private KI-Accounts. Damit landen geschützte Geheimnisse unkontrolliert auf Servern außerhalb deiner Verantwortung.

  • Offenbaren im Sinne von § 203 StGB

    Schon die Eingabe geschützter Daten in ein nicht abgesichertes KI-Tool kann ein unbefugtes Offenbaren sein, strafbar mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe.

  • Verbote lösen das Problem nicht

    Wer KI nur verbietet, verliert doppelt: Die Nutzung wandert in den Schatten, und die Produktivitätsgewinne gehen an Praxis, Kanzlei und Unternehmen vorbei.

So deckt innoGPT das ab

Alle Anforderungen. Eine Plattform.

Seit der Reform 2017 dürfen Berufsgeheimnisträger externe Dienstleister als „mitwirkende Personen“ einbinden (§ 203 Abs. 3 StGB), wenn der Anbieter die Voraussetzungen erfüllt. innoGPT erfüllt sie.

  • EU-Hosting

    Hosting in Frankfurt am Main, ISO-27001-zertifiziert. Deine Daten verlassen die EU nicht.

  • Kein Modelltraining

    Weder wir noch unsere Technologiepartner nutzen deine Eingaben zum Training von KI-Modellen.

  • Verschwiegenheitsverpflichtung

    Als mitwirkende Person verpflichten wir uns vertraglich zur Verschwiegenheit, so wie § 203 Abs. 4 StGB es verlangt.

  • AVV nach Art. 28 DSGVO

    Auftragsverarbeitungsvertrag, technische und organisatorische Maßnahmen und individuell einstellbare Löschfristen inklusive.

  • Rollen & Zugriffskontrolle

    SAML-SSO und rollenbasierte Rechte: Du bestimmst, wer welche Daten und Modelle nutzen darf.

  • Verschlüsselung

    Gespeicherte Daten sind verschlüsselt, die Übertragung läuft über TLS. Das gilt standardmäßig für alles, was in innoGPT passiert.

Simon Bahlmann, AI Enabler bei innoGPT

Simon Bahlmann

AI Enabler bei innoGPT

+49 4441 8859 759
§ 203-konform starten

KI einsetzen, ohne die Schweigepflicht zu riskieren.

In 30 Minuten zeigen wir dir, wie Berufsgeheimnisträger innoGPT einsetzen: EU-Hosting, AVV, Verschwiegenheitsverpflichtung und Governance inklusive.

  • Hosting in Frankfurt am Main
  • AVV nach Art. 28 DSGVO
  • Kein Modelltraining mit deinen Daten

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Die Software und (meisten) KI-Modelle sind in Europa gehostet.

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Verschlüsselt nach Standards, die selbst uns zu kompliziert sind, um sie hier zu erklären.

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Unabhängig geprüftes Informationssicherheits-Management. Auditiert von Leuten, die nichts anderes machen.

Fragen zu Datenschutz? Wir beraten dich persönlich.

KI für Berufsgeheimnisträger: sicher einsetzen statt verbieten

Kaum eine Berufsgruppe profitiert so stark von KI wie schweigepflichtige Berufe, und kaum eine trägt ein höheres Risiko bei der falschen Tool-Wahl. Arztbriefe, Schriftsätze, Steuererklärungen und Gutachten bestehen aus genau den Daten, die § 203 StGB schützt. Die Lösung ist deshalb nicht der Verzicht auf KI, sondern eine Plattform, die von Anfang an für Berufsgeheimnisträger gebaut ist.

Schweigepflicht und KI schließen sich nicht aus

Die Schweigepflicht besteht seit Jahrzehnten neben der Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern, vom Aktenvernichter bis zum Praxisverwaltungssystem. Der Gesetzgeber hat das 2017 ausdrücklich geregelt: § 203 Abs. 3 StGB erlaubt es, „sonstige mitwirkende Personen“ einzubinden, wenn deren Leistung erforderlich ist und sie zur Geheimhaltung verpflichtet wurden. Für KI-Plattformen gilt derselbe Maßstab. Entscheidend ist also nicht, ob du KI einsetzt, sondern welchen Anbieter du wählst und wie der Vertrag aussieht.

Worauf es bei der Auswahl der KI-Plattform ankommt

Vier Fragen trennen geeignete von ungeeigneten Anbietern: Wo werden die Daten verarbeitet: Bleiben sie in der EU? Werden Eingaben zum Training von KI-Modellen genutzt? Gibt es neben dem AVV nach Art. 28 DSGVO eine echte Verschwiegenheitsverpflichtung nach § 203 Abs. 4 StGB? Und lässt sich steuern, wer in der Organisation auf welche Daten und Modelle zugreift? innoGPT beantwortet alle vier mit Ja: EU-Hosting in Frankfurt am Main, vertraglich zugesicherter Verzicht auf Modelltraining, Verschwiegenheitsverpflichtung als mitwirkende Person und rollenbasierte Zugriffskontrolle.

Vom unkontrollierten Einzelfall zum sicheren Standard

In vielen Praxen, Kanzleien und Beratungen wird KI längst genutzt, nur eben privat und unkontrolliert. Der sichere Weg führt über einen strukturierten Rollout: eine freigegebene Plattform für alle, klare Regeln, kurze Schulungen und messbare Ergebnisse. Genau dabei unterstützt innoGPT, mit persönlicher Begleitung von der Einführung bis zur täglichen Nutzung. So wird aus Schatten-KI eine Unternehmens-KI, die die Schweigepflicht respektiert.

FAQ

Häufige Fragen zu KI und Berufsgeheimnis.

Hinweis: Diese Seite informiert allgemein über KI-Nutzung und Berufsgeheimnis. Sie ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall.

Beratung

Bereit für KI trotz Schweigepflicht?

Schick uns kurz deine Kontaktdaten, wir melden uns innerhalb von 24 Stunden mit einem Terminvorschlag. Wir zeigen dir, wie Berufsgeheimnisträger innoGPT im Einklang mit § 203 StGB einsetzen.

Simon Bahlmann
Simon Bahlmann
AI Enabler bei innoGPT

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